Produktion 2006 "De Neurose-Kavalier"
von Gunther Beth und Alan Cooper
Was mag passieren, wenn ein Warenhausdieb auf der Flucht zufällig in eine psychotherapeutische Praxis gerät und dort irrtümlich für die erwartete Vertretung des Psychiaters gehalten wird? Wenn er der Umstände wegen auch noch gezwungen ist, sich mit kuriosen Patienten und unverständlichen Theorien und Praktiken auseinander zu setzen? Bollmann, ein Gauner mit Herz, fällt von einer Verlegenheit in die andere, bis sich in dem Dickicht aus Depressionen, Neurosen und Psychosen ein Licht auftut und er mit zwar wunderlichen Methoden, aber mit durchschlagendem Erfolg therapeutische Triumphe feiert. Bollmann wird zum "Neurosen-Kavalier", der uns – Freud hin, Freud her – an eine uralte Medizin erinnern soll: An die Heilkraft der Mitmenschlichkeit. Dass er dabei auch zwischenmenschlich auf seine Kosten kommt, ist Ehrensache. Und dass das Publikum auf seine Kosten kommt, ist die Hauptsache.
Aufführungsrechte: Theaterverlag Breuninger
Ensemble
| Roland Ernst als Felix Bollmann der Neurosen-Kavalier |
Sandra Studerus als Fräulein Engel, Sprechstundenhilfe |
| Alfonso Galan als Dr. de Witt ein junger Nervenarzt |
Yvonne Greter als Claudine Dupont, eine frustrierte Bestsellerautorin |
| Rolf Rebmann als Jürg Appelhans, ein wahnwitziger Steuerbeamter |
Beatrice Kälin als Sybille Bast, eine kleptomanische Witwe |
| Marlène Krummenacher als Frau Maiwald, eine depressive Kriminalkommissarin |
Bernadette Stoller-Grepper als Blumenmädchen |
| Regie Harry Sturzenegger |
Regieassistenz Anita Schmid |
