skip to content

Produktion 1987: De dopplet Ueli

von Maximilian Vitus

Nötiger ist ein armer Dorfschuster und lebt rechtschaffen in den ärmlichsten Verhältnissen zusammen mit seiner Haushälterin Vrene und seinem Gesellen Blasius. Seine Notlage wird noch gesteigert durch einen Zwangsräumungsbefehl seines Gläubigers, des reichen Ochsenwirt. In seiner Bedrängnis fährt Ueli in die Stadt, um sein Theaterstück bei Film und Radio zu verkaufen, aber leider ohne Erfolg. Er verbringt die Nacht im Bahnhof, um dann wieder mit dem ersten Zug nach Hause zu fahren. Im Schlaf bemerkt er nicht, dass ihm seine Brieftasche gestohlen wird. Erst beim Erwachen entdeckt er das Fehlen derselben und so muss er nun mittellos den weiten Weg zu Fuß nach Hause gehen. Von einer fremden Dame, die ihn um Auskunft bittet, wird er dann im Wagen nach Hause genommen und kommt so bei Nacht an. Inzwischen wurde der Dieb beim überqueren der Gleise in der Nähe von München von einem Zug tödlich überfahren. Aus den vorgefundenen gestohlenen Papieren wird der Tote als Ueli Nötiger identifiziert. Ueli, der von der Fremden durch Zufall die Abendzeitung erhält, liest von seinem Tod und kommt dann in der Not und Bedrängnis auf die Idee, tot zu bleiben – um leben zu können.

Was sich nun daraus für Komplikationen ergeben und wie sich alles zu seinem Glück wendet, ist köstliche Unterhaltung vom Schmunzeln bis zum befreienden Lachen.


Aufführungsrechte: Theaterverlag Breuninger

 

Ensemble

Ueli Nötiger   Schuhmachermeister Harry Sturzenegger
Blasius   sein Geselle Franz Kaufmann
Vrene   seine Haushälterin Berty Bütler
Der Ochsenwirt Jean-Marie Hug
Lisi   seine Tochter Angela von Euw
Ein Polizist Moritz Elsener
Bill   Kriminalkommissar Fritz Bossart
Eine fremde Dame Doris Wüest
Regina Schönbächler Marianne Köpfli
Der Bezirksarzt Ernst Nüssli
Regie Josef Bütler
Regieassistenz Ester Nüssli
Souffleuse Renate Huser

 

XHTMLCSS